“Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte.”
Selma Lagerlöf (1858-1940), schwed. Schriftstellerin
Gestern Abend hat sich Leo mal wieder so rührend um mich gekümmert, musste ich doch den ganzen Tag alleine bleiben. Um ihn zu belohnen bin ich abends doch noch mal vor die Tür gegangen (rechtzeitig vor dem Gewitter) und habe ein kleines Präsent beschafft - eine kleine süße Maus. Erst hat er sie gar nicht wahrgenommen…typisch Menschen, stopfen soviel ekligen Kram in sich rein aber solch einen Gaumenschmaus sehen Sie noch nicht mal dann, wenn man Sie mit der Nase drauf stößt. Also hab ich die Maus erst mal Maus sein lassen und habs mir wieder gemütlich gemacht. Irgendwann wurde die Maus doch noch ein wenig übermütig, hat sie sich doch in der Holzkiste neben dem Kaminofen versteckt und dort rumgekratzt. ENDLICH hat er dann mal reagiert und nachgeschaut. Das ganze habe ich eher belustigt beobachtet. Für so zweibeiner ist es ja auch gar nicht so einfach, eine kleine Maus zu fangen…
tja, nachdem er eine Zeitlang versucht hat dieses Geschenk zu erwischen, muss ich wohl wieder ran…wie immer *seufz*. Mal überlegen, wo ich demonstrativ die Innereien liegen lasse…
Viele Grüße,
ein mäusefangender Morle